WooCommerce – Ein Shop-Plugin für WordPress – Teil 1

Heute möchte ich eine Serie über das WordPress-Plugin WooCommerce starten.

Hintergrund ist, dass ich gerne für unsere Seite Vertrieb-im-Netz für einige digitale Infoprodukte eine Shop-Lösung integrieren möchte. Normalerweise verwende ich für Shops die Onlineshop-Lösung von Gambio. Zum einen, weil ich sie kenne und weiß, wie ich diese schnell aufsetzen und konfigurieren kann und zum anderen, weil immer wieder schnell und unkompliziert Updates bereit gestellt werden. Weiterhin ist gerade für Webshops in Deutschland wichtig, dass die Shoplösung eine größtmögliche Rechtssicherheit mit sich bringt. Gerade Lösungen, die nicht aus Deutschland kommen, sind ohne weitere umfangreiche Änderungen nicht einsetzbar, ohne sich einer großen Abmahngefahr auszusetzen.

WordPress-Plugin WooCommerce

Um nun aber den Shop eng an das übrige Design anzulehnen, habe ich mich entschlossen, eine Plugin-Lösung für WordPress zu suchen. Die Suche war nicht einfach, da ich ein Plugin wollte, dass ständig weiterentwickelt und angepasst wird, welches gut dokumentiert ist, damit ich individuelle Anpassungen selber vornehmen kann und letzten Endes sollte die Lösung möglichst kostenfrei und für den deutschen Markt angepasst sein. Um es einfach zu machen, ein solches Plugin, das all diese Bedingungen erfüllt, habe ich nicht gefunden, und ich vermute, dass es ein solches auch nicht gibt.

Schließlich habe ich mich für WooCommerce entschieden, weil es bis auf die rechtskonformen Anpassungen für den deutschen Markt alle weiteren Voraussetzungen erfüllt. Damit nicht alle sprachlichen Änderungen übersetzt und angepasst werden müssen, gibt es ein zusätzliches Plugin, das diese Aufgabe übernimmt. Dazu aber später mehr.

Was Euch erwartet

Gut, was erwartet Euch in dieser Serie. Ich möchte Euch in hoffentlich leicht verständlicher Art und Weise erläutern wie ich dieses Plugin für meinen Shop individuell einsetze und angepasst habe. Denn, anders als anfänglich vermutet, habe ich umfangreiche Änderungen vorgenommen, um das Plugin zum einen perfekt in den Webauftritt zu integrieren und zum anderen,  die unbedingt erforderlichen Anpassungen vorzunehmen, um den Shop funktionell und abmahnsicher für den deutschen Markt vorzubereiten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind auch noch nicht alle Änderungen abgeschlossen und der Shop ist noch nicht in Betrieb. Aber begleitend zu dieser Artikelserie wird der Shop weiter entwickelt und geht in Kürze in den Live-Betrieb.

Was Ihr benötigt

Um der Serie folgen zu können, würde es natürlich super passen, wenn Ihr Ähnliches umsetzen wollt oder vielleicht ist schon etwas in Arbeit und Ihr wisst noch nicht wie Ihr das eine oder andere verwirklichen könnt. Sinnvoll ist, wenn Ihr ein Grundverständnis in den Bereichen HTML und PHP habt. Keine Angst, selber bin ich auch kein Experte, sondern habe mir die notwendigen Schritte nach und nach erarbeitet. Weiterhin braucht Ihr ein FTP-Programm wie z. B. FileZilla, um Dateien in Eure WordPress-Installation hoch zu laden. Das wär's auch schon für's Erste, lasst uns starten.

Es geht los

Ladet Euch jetzt bitte folgende Plugins herunter und installiert diese in der vorgestellten Reihenfolge. Beide Plugins sind kostenlos:

Im nächsten Teil fahren wir dann mit den ersten Einstellungen und Anpassungen fort.

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Eine Antwort zu “WooCommerce – Ein Shop-Plugin für WordPress – Teil 1”

  1. […] Die zweite Veränderung betrifft die Verlinkung des Produkttitels im WooCommerce Checkout. Hierzu nehmen wir Anpassungen an der Datei “review-order.php” im “woocommerce“-Ordner in meinem Theme-Ordner vor. Da je nach Anpassung die “review-order.php” bei jedem anders ausschauen kann, poste ich an dieser Stelle nicht den alten, sondern nur meinen neuen Code. Die entsprechenden Passagen für die Verlinkung habe ich farblich markiert.. Näheres zu meinen individuellen Änderungen findet Ihr im Rahmen der WooCommerce-Reihe. […]

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